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Linuxsystem als Server

Linux hat schon lange den Einstieg ins Servergeschäft geschafft.

Aufgrund der Kompatibilität von Linux mit anderen UNIX-Systemen ging die Eroberung des Servermarkts schnell von sich. Dieser schnelle Erfolg beruht darauf, das Linux zahlreiche benötigte Softwares wie Webserver, Datenbankserver und Groupware kostenlos und weitgehend uneingeschränkt zur Verfügung hatte.

Eine der bekanntesten Beispiele ist die Linux-Server-Konfiguration LAMP. Hierbei wird das System von Linux mit Apache, MySQL und PHP/Perl kombiniert.

Auch die leichte Pflege und Wartung des Linuxsystems erfüllte die Anforderungen an ein Server-Betriebssystem. Der modulare Aufbau des Systems ermöglicht zusätzlich das Betreiben kompakter, dedizierter Server.

Die Portierung von Linux auf verschiedenste Hardwarekomponenten führte dazu, dass Linux alle bekannten Serverarchitekturen unterstützt. Auch proprietäre Geschäftssoftwares wie etwa SAP R/3 werden mittlerweile auf verschiedenen Distributionen angeboten und haben mehr als 1000 Usercommunities.

Wie bereits erwähnt wird Linux auf einer Vielzahl von verschiedenen Hardwaretypen betrieben und somit ist auch die für Linux-Server genutzte Hardware ähnlich umfangreich.

Auch moderne Hardware wie die von IBMs eServer p5 wird unterstützt und ermöglicht dort das parallele Ausführen von bis zu 254 Linux-Systemen. Auf IBM-Großrechnern der aktuellen System-z-Linie läuft Linux wahlweise nativ, mittels PR/SM in bis zu 30 LPARs oder in jeder davon unter z/VM in potenziell unbegrenzt vielen, real einigen zehntausend virtuellen Maschinen.

Linux hat ein Projekt ins Leben gerufen, das Linux Terminal Server Project, welches daran arbeitet alle Softwares, außer dem BIOS der Clients, zentral zu verwalten.