Linux Technologie
Die Bezeichnung Linux wurde anfänglich nur für den von Torvalds geschriebenen Kernel, der ausschließlich auf Minix verwendet wurde, genutzt.
Der Linux-Kernel ist ein in der Programmiersprache C geschriebenes System und besitzt einen monolithischen Betriebssystemkern. Hingegen sind wichtige Teilroutinen, sowie zeitkritische Module in prozessorspezifischer Assemblersprache programmiert.
Dieses Kernel bietet der Software eine Schnittstelle, mit der sie auf die Hardware zugreifen kann, ohne sie genauer zu kennen. Der Kernel ermöglicht nur die für die jeweilige Hardware benötigen Treiber zu laden und übernimmt auch die Zuweisung von Prozessorzeit und Ressourcen zu den einzelnen Programmen, die auf ihm gestartet werden.
Die einzelnen technischen Vorgängen, erinnern dabei ein wenig an das Design von Unix Der Linux-Kernel wurde mittlerweile auf viele Hardware-Architekturen integriert. Ob Mobiltelefone wie das Motorola A780, Digitalkameras, iPAQ-Handheld-Computer oder ganz einfache Großrechnern wie IBMs System alle samt sind sie Linux-kompatible.
Trotz Modulkonzept, blieb die monolithische Grundarchitektur erhalten. Die Linux-Urversion lehnte sich hauptsächlich auf die verbreiteten x86-PCs was schnell dazu führte das verschiedenste Hardware effizient unterstützt wurden.
Die Bereitstellung und leichte Beschaffung von Treibern lockten auch unerfahrenen Programmierer Linux zu verwenden. Genau diese Struktur verdankt Linux seine weltweite Expansion.